Reise- und andere Pläne für 2019

Bucketliste

über mich

    Lifestyle

    Jahresrückblick 2019

    Man kann ja wirklich nicht sagen, dass ich im Blog besonders fleißig war im Jahr 2019. Deswegen soll es wenigstens einen kleinen Jahresrückblick geben. Vielleicht schaffe ich es ja noch, die Beiträge hierzu zu schreiben und nachzutragen.

    Meine Mama ist 81 Jahre alt und gesundheitlich ohnehin in keiner guten Kondition. Erschwerend hinzu kommt, dass sie im Januar die Diagnose Lungenkrebs erhält. Operation und Chemotherapie ist aufgrund ihres Gesundheitszustands nicht möglich; eine Strahlentherapie lehnt Mama ab. Mein Bruder und ich glauben nicht daran, dass sie ihren Geburtstag im August noch erlebt.

    Schon lange steht es auf meiner Bucketlist und endlich ist es so weit:
    Mit einem guten Freund fliege ich im Februar für einen Tag nach Berlin, um dann mit dem Zug zu den Beelitz-Heilstätten weiterzufahren. Der Hinflug hatte aufgrund des Schneechaos deutlich Verspätung, so dass wir in Beelitz nicht so viel Zeit hatten wie ursprünglich geplant. Die 1-Tages-Reise war anstrengend, zumal der Rückflug auch Verspätung hatte, aber die Location ist schon sehr, sehr toll!

    Beelitz Heilstätten

    Erstmalig, obwohl wir uns schon viele Jahre online kennen, treffe ich Bea und Sandra in Landshut zum gemeinsamen Mittagessen. Ein Mini-Bloggertreffen, das nach Wiederholung schreit!

    Im März ist es endlich so weit und ich fliege für ein paar Tage nach New York. Ich hatte wahnsinniges Glück mit dem Wetter: es war sonnig und mild. Das Hotel in Brooklyn war eine super Empfehlung und ich laufe so viel, dass ich abends nur noch todmüde ins Bett falle.

     

    Brooklyn Bridge New York
    Da Darmkrebs leider in unserer Familie schon mehrmals Todesursache war, lasse ich im April endlich eine Darmspiegelung machen. Auch wenn ich keine Beschwerden hatte, bin ich doch froh, dass ich es nun weiß, das alles in Ordnung ist.
    Ich mache schöne Ausflüge nach Schongau, Ettal und Garmisch, verbringe einen wunderbaren Tag mit einer Freundin im Bayerischen Wald.

    Kloster Ettal

    Endlich ist der Mai da und freue mich darüber, dass ich endlich von daheim aus arbeiten darf. Das Projekt ist zunächst befristet bis Oktober, soll aber verlängert werden. Ich habe nur noch einen Officetag pro Woche und spare mir dadurch wahnsinnig viel Zeit, Kilometer und dadurch auch Tankfüllungen.

    Ich mache bei Traumwetter einen 5-tägigen Roadtrip mit meinem Beutle-Cabrio durch Slowenien. Ein wunderschönes Land!

    Beetle Cabrio Slowenien

     

    Meine Mama bekommt Schmerzen in der Schulter und vermutet, dass das von der Lunge kommt. Sie bekommt Angst und stimmt letztendlich einer stationären Strahlentherapie zu. Es stellt sich heraus, dass die Schmerzen in der Schulter nicht vom Lungenkrebs kommen. Die Strahlentherapie sagt sie aber Gott sei Dank nicht ab.

    Ende Mai waren die Eagles in der Olympiahalle und ich verbringe ein paar schöne Stunden vorher mit Freunden beim Essen und anschließend beim Konzert.

    Eagles Olympiahalle Muenchen

    Im Juni nehme ich mit 2 lieben Kolleginnen an meiner ersten und letzten ArtNight teil. War ganz okay, mehr aber auch nicht. Pinsel und Farbe sind einfach nicht meins. Ich verbringe einen Tag bei einem Freund in Salzburg, um einen gemeinsamen Urlaub auf Sylt zu planen.

    Mitte Juli gehe ich mit einer Freundin zu einem Konzert von Steffi Denk im wunderschönen Ambiente von Schloß Höfling.

    Meine Mama feiert Mitte August ihren 82. Geburtstag, von dem wir nicht glaubten, dass sie ihn noch erlebt. Die erste Kontrolluntersuchung nach der Strahlentherapie zeigt eine deutlichen Schwund des Krebses.
    Mein Sohn wird unglaubliche 33. Eins der Monatshighlights war sicherlich auch das Ballonglühen auf dem Landshuter Flugplatz.

    Ballongluehen Landshut Ellermuehle

    Bei Traumwetter mache ich im September einen Tagesausflug zum Tatzelwurm, von da aus zum Hechtsee in Österreich und fahre über den Schliersee zurück.

    Gasthof Hummelei Tatzelwurm

    Eine Woche später habe ich nochmal so Glück mit dem Wetter und fahre mit dem Schiff von Kelheim nach Kloster Weltenburg und zurück.Herrlich!

    Weltenburger Enge

    Ich habe Bedenken wegen der gemeinsamen Reise nach Sylt und je näher der Zeitpunkt kommt, desto mulmiger wird mir.

    Zu meinem Geburtstag im Oktober schenke ich mir einen Online-Fotokurs bei Lisa von Mein Feinstaub. Ich vertraue meinem unguten Gefühl, sage die Sylt-Reise ab und stoße natürlich nicht gerade auf Verständnis. Da ich 3 Wochen Urlaub habe und buche ich 5 Tage Mallorca, wo noch traumhaftes Badewetter ist.

    Strand Colonia di Sant Jordi

    Ich weiß schon seit einiger Zeit, dass in Ostbayern eine kleine Tiny-House-Siedlung entstehen soll und schaue mir zum ersten Mal ein Tiny House von innen an und bin schockverliebt! Ich erfahre von mehreren Stellplätzen, die rund um Regensburg entstehen sollen.

    Das Pilotprojekt work from home endet mit dem 31.10.19 und wird unbefristet verlängert. Ich bin überglücklich!

    Anfang November spreche ich mit 2 Banken und hole mir einige Angebote und noch mehr Informationen zum Tiny House ein. Ich weiß nicht, ob es klug ist, wenn man älter wird, in ein Tiny House zu ziehen, aber ich habe Kontakt mit anderen Leuten in meinem Alter und denke, dass das meine Lebensform wird, sobald sich ein Grundstück auftut.

    Tiny House

    Der Todestag meiner besten Freundin jährt sich zum ersten Mal. Sie fehlt mir jeden Tag.

    Im Dezember treffe ich mich mit 2 Freundinnen beim Moyerhof zur Stallweihnacht. Anschließend gibts ein leckeres Mittagessen und wir fahren weiter zum Christkindlmarkt nach Altötting. Was für ein schöner Tag mit den Mädels!

    Moyerhof Aschau
    Ich arbeite am 24.12., 25.12. und 25.12., das heißt Weihnachten 2019 fällt aus und es fühlt sich aus wie Alltag. Immerhin habe ich es aber zu einem kleinen Christbaum im Topf gebracht, den ich von der Terrasse in die Wohnung hole und minimalistisch schmücke.

    Im Moment habe ich noch keine Urlaubspläne für 2020, weil ich derzeit nicht weiß, ob, wie oder wann es mit dem Tiny House weitergeht, aber auch das wird sich finden.

    Die beste Nachricht kommt am Jahresende: Die Strahlentherapie bei meiner Mama war erfolgreich. Der Krebs ist weg. Es ist uns bewusst, dass er jeden Tag zurückkommen kann, aber wir freuen uns sehr darüber.

    Bis auf die Krebserkrankung meiner Mutter war es ein gutes Jahr für mich und ich bin gespannt, was mich 2020 erwartet.

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