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gelesen: Streetkid | Jimmy Kelly

Streetkid Jimmy Kelly | out-of-munich.com

Bedingt durch meine Arbeitszeit (permanente Spätschicht) schaue ich ohnehin so gut wie nie fern, aber vor einigen Wochen klickte ich mich mal eine Weile durch YouTube und fand zufällig die Aufzeichnung von „40 Jahre Kelly-Family“. Neugierig hab ich reingeklickt und konnte mich gar nicht mehr lösen. Ich fand die Familie unheimlich sympathisch und ich mochte die Videos, sei es die Auszüge aus deren Leben wie auch Konzertausschnitte von damals und das große Comeback in Dortmund.

Als erste „Amtshandlung“ habe ich dann meine Playlist um einige Kelly-Titel ergänzt und mich dann ausserdem nach Büchern umgesehen. Und wurde natürlich auch fündig. Einige Bandmitglieder haben Bücher geschrieben und ich hab einige gekauft. Das erste Buch, das ich gelesen habe, ist „Streetkid“ von Jimmy Kelly.

Zitat aus dem Vorwort:
„Aus dir wird mal was“, sagte eine ältere Damen mit einem kleinen Hund im Arm zu mir. […] Während des Songs lachte ich innerlich und dachte: „Aus mir war mal was geworden.“

Jimmy Kelly setzt da an, wo der Erfolg der Kelly Family aufgehört hat. Er kehrt zurück auf die Straße. Er erzählt bebilderte Geschichten aus seinem Leben als Straßenmusiker und seiner größten persönlichen Krise, die letztendlich aber als Reise zu sich selbst endete.

Streetkid – Fluch und Segen, ein Kelly zu sein* ist sicherlich keine Biographie mit schriftstellerischen Höchstleistungen. Hier wird in gewollt einfacher Sprache von seinen Erfahrungen nach den Erfolgen der Kelly Family erzählt. Die Übergänge zwischen den Kapiteln sind etwas abgehakt. Ich empfand es als etwas störend. Nicht tragisch, aber wichtig genug, um es zu erwähnen.

Wäre dies eine offizielle Rezension, würde ich es mit 3-4 Sternen bewerten.

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