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Birgit

Mein Minimalismusprojekt

Wohlstandsentrümpelung 2.0

WohlstandsentrümpelungVor knapp 6 Jahren habe ich mein Leben schonmal sehr entrümpelt: ich hab meinen Krempel verschenkt, verkauft und weggeschmissen und habe daraufhin auch meinen Wohnraum sehr verkleinert.
Ich nannte und nenne das „Wohlstandsentrümpelung“ – ich hatte und habe nach wie vor viel zu viel Zeug. Zeug, das ich nicht brauche und das mir nicht fehlen würde, wenn ich es nicht hätte.

Bis zum Umzug damals habe ich es zeitlich nicht geschafft, mich von allem zu trennen, was ich nicht mehr brauche oder will. Das bedeutet, ich hab im Keller noch immer nicht ausgepackte Umzugskartons. Aber der für mich wichtigste Grund, weiter auszumisten, ist meine Abstellkammer. Die ist brechend voll und ich bräuchte dringend Platz für einen kleinen Gefrierschrank, für den in der Küche leider kein Platz ist.

Ich habe jetzt im März wieder angefangen, Sachen im bunten Auktionshaus sowie dessen Kleinanzeigen einzustellen und bin jetzt schon im dreistelligen Bereich, ohne Porto. Ich hab mir eine Liste angelegt und führe ein bisschen Buch, weil es mich tatsächlich interessiert, wieviel Geld da übers Jahr zusammenkommt.

Bei Nourishingminimalism.com gibts ein Chart mit 2018 Kästchen. Ich habe tatsächlich vor, mich in diesem Jahr von 2018 überflüssigen Sachen zu trennen und am Jahresende werde ich feststellen, was aus meiner Wohlstandsentrümpelung geworden ist 🙂

Bücher, Lifestyle

gelesen: Streetkid | Jimmy Kelly

Streetkid Jimmy Kelly | out-of-munich.com

Bedingt durch meine Arbeitszeit (permanente Spätschicht) schaue ich ohnehin so gut wie nie fern, aber vor einigen Wochen klickte ich mich mal eine Weile durch YouTube und fand zufällig die Aufzeichnung von „40 Jahre Kelly-Family“. Neugierig hab ich reingeklickt und konnte mich gar nicht mehr lösen. Ich fand die Familie unheimlich sympathisch und ich mochte die Videos, sei es die Auszüge aus deren Leben wie auch Konzertausschnitte von damals und das große Comeback in Dortmund.

Als erste „Amtshandlung“ habe ich dann meine Playlist um einige Kelly-Titel ergänzt und mich dann ausserdem nach Büchern umgesehen. Und wurde natürlich auch fündig. Einige Bandmitglieder haben Bücher geschrieben und ich hab einige gekauft. Das erste Buch, das ich gelesen habe, ist „Streetkid“ von Jimmy Kelly.

Zitat aus dem Vorwort:
„Aus dir wird mal was“, sagte eine ältere Damen mit einem kleinen Hund im Arm zu mir. […] Während des Songs lachte ich innerlich und dachte: „Aus mir war mal was geworden.“

Jimmy Kelly setzt da an, wo der Erfolg der Kelly Family aufgehört hat. Er kehrt zurück auf die Straße. Er erzählt bebilderte Geschichten aus seinem Leben als Straßenmusiker und seiner größten persönlichen Krise, die letztendlich aber als Reise zu sich selbst endete.

Streetkid – Fluch und Segen, ein Kelly zu sein* ist sicherlich keine Biographie mit schriftstellerischen Höchstleistungen. Hier wird in gewollt einfacher Sprache von seinen Erfahrungen nach den Erfolgen der Kelly Family erzählt. Die Übergänge zwischen den Kapiteln sind etwas abgehakt. Ich empfand es als etwas störend. Nicht tragisch, aber wichtig genug, um es zu erwähnen.

Wäre dies eine offizielle Rezension, würde ich es mit 3-4 Sternen bewerten.

(*Amazon Partner Link)

Lifestyle, Low Carb

4 Wochen Low Carb

Vor genau 4 Wochen habe ich angefangen, meine Ernährung auf Low Carb umzustellen. Täglich bin ich bei zwischen 50 und 80 g Kohlehydrate und damit im grünen Bereich. Ich orientiere mich so gut ich kann an Bennis Plan, den ich mir zunächst als PDF, aber dann auch als Buch besorgt habe. Ich habe ja vormittags frei und arbeite bis Mitternacht, d.h. manchmal ist mein Vormittag so voll mit Terminen, dass ich nicht zum Kochen oder Einkaufen komme, deswegen gibts sehr selten und ausnahmsweise abends im Büro einen Proteinshake.

Mein Wunsch war, jede Woche 1 kg weniger, das heißt aktuell bin ich mit –5,6 kg sehr gut dabei und daher zufrieden.

(Photo: Unsplash/Sandra Wattad)
Schaufensterpuppen

Schaufensterpuppen: Stumme Schönheiten

Vor ein paar Tagen hat jemand in einer Kleinanzeigengruppe bei Facebook alte, ausgediente Schaufensterpuppen angeboten, die seit Jahren in einer Lagerhalle eingelagert waren. Lange schon habe ich im Kopf, dass ich irgendwas nach Köln fahre und bei der Firma Moch anfrage, ob ich sie einmal besuchen darf. Das möchte ich immer noch, aber ich freue mich auch über die gute Gelegenheit, die mir gerade geboten wurde.

Leider konnte ich nicht sofort als die Kleinanzeige erschien, so vergingen ein paar Tage und das Lager wurde natürlich kleiner. Als ich endlich kommen konnte, war die Auswahl schon geschrumpft, aber ich hab trotzdem ein paar schöne Aufnahmen machen können.

Die Bilder sind unbearbeitet. Ich habs versucht, aber nachdem ich die Ergebnisse gesehen habe, fand ich, dass es nicht nötig ist.

 

 

persönlich

Happy New Year!

Ich sehe zufrieden auf 2017 zurück und freue mich auf dieses Jahr. Große Pläne habe ich nicht, aber dafür ein gewichtiges Vorhaben: Der Speck muss weg. Ich hab mit Low Carb schonmal 17 kg abgenommen und dann wieder zugenommen als ich wieder in alte Verhaltensmuster gefallen bin. Deswegen wird es hier sicher das eine oder andere Rezept oder Foto mit Link zum Rezept geben und sicherlich Berichte zu ersten Erfolgen.

Das Foto entstand zum Jahreswechsel am Sylvensteinspeicher.